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Baumrituale
Foto: Zolotarevs / Shutterstock.com

Baumrituale für Anfänger

Bäume sind der Lebensspender der Welt. Ohne ihre Sauerstoffproduktion könnten wir nicht atmen. Alleine aus diesem Grunde sollten wir sie ehren. Doch sind sie noch so viel mehr: Sie geben uns Früchte, also Nahrung, Holz zum Bauen, Rinde zum Werken und zur Verbesserung des Bodens. Und letztlich geben sie uns auch die Möglichkeit, Rituale durchzuführen. Dabei sind sie nicht nur Statisten, wie beispielsweise bei einem Hochzeitsritual. Nein, es gibt durchaus Baumrituale, die uns verhelfen, unser Unterbewusstsein zu erreichen, die Vergangenheit zu klären oder unseren energetischen Status zu harmonisieren. Baumrituale aller Art sind sehr wohltuend. Sie stärken und harmonisieren, denn sie verbinden unsere Wurzeln mit der kosmischen Energie, der Schöpfungsenergie, der wir alle entspringen.

Wie stellt man die Verbindung für ein Baumritual her?

Die wichtigste Vorbereitung für ein Baumritual ist die Entscheidung, welcher Baum kontaktiert werden soll. Zu diesem Zweck gibt es sehr gute Literaturen. Jeder Baum hat seine einzigartige Struktur und Energie. Sie ist für bestimmte Anliegen einzusetzen. Um nun genau den richtigen Baum auszuwählen, ist ein in sich gekehrtes Gehen zwischen den infrage kommenden Bäumen zu empfehlen. Intuitiv werden Sie wissen, welcher Baum sich für Ihr Baumritual bereithält. Es empfiehlt sich, diesen Baum mehrfach zu besuchen, um sich Mit ihm vertraut zu machen. Überfallsartige Baumrituale mit fremden Bäumen führen selten zu einem guten Ergebnis. Wählen Sie nur einen Baum, in dessen Umgebung Sie sich auch wirklich wohlfühlen.

Bäume lieben übrigens Geschenke. Bringen Sie ihm ein wenig frisches Quellwasser oder Obst mit. Dies ist weniger für ihn selbst als für seine Devas, die Elementarwesen, die sich um ihn kümmern.

Wie möchten Sie Kontakt zum Baum aufnehmen?

Sie können sich an den Baumstamm lehnen, sodass Sie eine direkte Verbindung spüren. Zusätzlich können Sie die Fingerspitzen direkt am Baumstamm in die Erde stecken. Auf diese Weise können Sie einerseits negative Energie ableiten. Andererseits stellen Sie eine weitere, direkte Verbindung zu den Wurzeln des Baumes, aber auch seinem starken Stamm her.

Sollte Ihnen dieser Kontakt zu direkt sein, ist es auch möglich, sich vor den Baum zu setzen und ihn mit halbgeschlossenen Augen zu fokussieren. Nicht immer mögen sie das direkte Anstarren. Dies gilt für den Baum ebenso wie für seine Devas. Nun bitten Sie von Herzen um Erlaubnis, diesen Kontakt herzustellen. Um die Antwort zu verstehen, kann eventuell ein wenig Übung nötig sein. Manchmal dauert es einige Male, bis man eine klare Antwort erhält. Gerne wird an diesem Punkt eine Räucherung durchgeführt. Bedenken Sie aber bitte, dass Sie sich im Wald befinden. An sehr trockenen Tagen muss es auch einmal ohne Räuchern gehen. Die Sicherheit des Waldes und natürlich auch Ihre eigene geht immer vor.

Lassen Sie sich auf den Baum und seine Umgebung ein. Welche Eindrücke erhalten Sie? Tauchen Bilder vor Ihrem Inneren auf, hören Sie Stimmen oder zeigen sich sogar Leute vom kleinen Volk? Seien Sie geduldig. Bäume und ihr Umfeld gehören nicht zu den Schnellsprechern. Sie müssen erst Vertrauen fassen, um sich dann auf diesen Menschen einlassen zu können.

Zu welchen Ritualen lassen sich Bäume animieren?

Diese Frage ist schwer zu beantworten. Jeder Baum und seine Devas sind anders. Dies gilt es jedes Mal zu erfragen, wenn Sie Kontakt zu einem Baum haben. Fragen Sie ihn konsequent, für welche Rituale er sich bereitstellen würde. Für Sie ist wichtig zu wissen, dass Bäume zwar auch ihre humorvollen Seiten haben, die Sache mit dem Ritual aber IMMER sehr ernst nehmen. Deshalb sollten Sie beispielsweise ganz sicher sein, wenn Sie mit dem Segen eines Lindenbaumes heiraten möchten und die Zeremonie in seinem Schatten stattfinden soll.

Sicherlich werden Sie sich fragen, warum alle Baumrituale, die man durchführt, so mächtig sind. Die Kunst der Bäume besteht darin, die Erde mit dem Kosmos zu verbinden. Dies ist der Grund, warum sie seit jeher als heilig gelten. So stellt man ebenfalls eine Verbindung zwischen den Wurzeln und der kosmischen Energie her. Diese Verbindung lässt sich nicht wieder aufheben.

Bäume dienen aber gerne auch einfach nur als Verbindung, als Sprachrohr. Sie sind in der Lage, starke Impulse aus der Anderswelt an ihre Ritualpartner weiterzugeben. Hat man sich intensiv auf einen Baum eingelassen, kann er beinahe wie ein channelndes Medium agieren.

Vergessen Sie nicht, dass Bäume sich über ein kleines Geschenk freuen. Dies gilt auch für ihre Devas. Diese sorgen sehr gut für ihren Baum und schützen ihn, so gut es ihnen möglich ist. Die Devas sind Schleckermäuler. So ist es sinnvoll, zu jedem Baumritual ein paar Leckerbissen für sie mitzubringen. Seien Sie übrigens vorsichtig, wenn Sie in die direkte Nähe des Baumes gelangen. Dort befinden sich die Wohnstätten der Devas, die nicht zerstört werden dürfen. Falls Sie nicht wissen, wie diese aussehen, werden Sie es herausfinden, wenn Sie zu Ihrem Baum gelangen. Wenn Sie es doch nicht herausfinden, wird er Ihnen behilflich sein. Er schützt auch seine Devas.



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